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Werbung mit Bach, Zacherl und Wittenstein

Neuer Imagefilm soll Touristen werben

 

Wie soll man jemandem die eigene Heimat beschreiben, der noch nie dort gewesen ist? Mit dieser Fragestellung sah sich die Wirtschaftsförderung Main-Tauber (wmt) konfrontiert, als sie ihren neuen Imagefilm in Angriff nehmen wollte.

Tauberbischofsheim. Der Main-Tauber-Kreis sollte als sympathischer und attraktiver Wirtschaftsstandort präsentiert werden.

Für die Umsetzung des Projekts gewann die wmt den Regisseur Steffen Döhner, der die Filmakademie Ludwigsburg absolviert hat und aus dem Main-Tauber-Kreis stammt. Bei einem Pressegespräch im Landratsamt wurde der Film erstmals vorgestellt.

In fünfeinhalb Minuten lässt Döhner diejenigen zu Wort kommen, die im Landkreis leben und arbeiten.

So spricht Fernsehkoch Ralf Zacherl aus Sachsenhausen über die Vorzüge seiner Heimat, der Unternehmer Manfred Wittenstein kommt zu Wort und IOC-Vizepräsident Thomas Bach erzählt vom Leben im Main-Tauber-Kreis.

Er habe auf persönliche Aussagen prominenter Bürger gesetzt statt auf einen anonymen Sprecher, der die schöne Landschaft beschreibt und betont, wie schnell die Autobahn erreichbar ist, sagt Steffen Döhner.


Alles nur Fechter?

Zu sehen sind dazu die Aushängeschilder des Landkreises: Kloster Bronnbach, Schloss Weikersheim, die Weinberge. Und natürlich Fechter.

Die weiß gekleideten Gestalten mit den Schutzmasken tauchen in fast jeder Szene auf, ganz nach dem Motto "Main-Tauber-Kreis – Alles nur Fechter?"

Etwa ein Jahr hat die Fertigstellung des Films gedauert. Gekostet habe er einen fünfstelligen Betrag im unteren bis mittleren Bereich, verrät wmt-Geschäftsführer Ralf Lauterwasser.


Für Kunden und Messen

Der Imagefilm soll Unternehmen zur Verfügung stehen, die ihn Kunden präsentieren können, bei Messen gezeigt und auch an die Kommunen des Kreises verteilt werden. Privatpersonen können ihn gegen zehn Euro ebenfalls erwerben.

"Wir wollen damit den Landkreis ins Bewusstsein der Unternehmer wie der Arbeitssuchenden rücken", sagt Sparkassen-Vorstand Thomas Menke, dessen Kreditinstitut das Vorhaben unterstützt hat.

(Quelle: www.main-post.de)






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