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Das Gesundheitsnetz Main-Tauber

Gemeinsame Interessen verbinden

 
  • Gesundheitsnetz Main-Tauber (Bild 1)
  • Gesundheitsnetz Main-Tauber (Bild 2)
  • Gesundheitsnetz Main-Tauber (Bild 3)

Der zunehmende Mangel an Fach­kräften und die fehlende Vernetzung sind nur zwei der Probleme, denen sich das Gesundheitswesen ausge­setzt sieht. Mit über 6.000 Mitar­beitern und zahlreichen Gesundheits­einrichtungen zählt es zu den wichtig­sten Branchen im Main-Tauber-Kreis. Grund genug für die Wirtschafts­förderung Main-Tauber (wmt), sich des Themas anzunehmen und ge­meinsam mit den Akteuren nach Möglichkeiten zu suchen, wie im Kreisgebiet die Situation verbessert werden kann.

In Einzelgesprächen, zwischen Vertretern der wmt und den jeweiligen Akteuren wie Pflegeeinrichtungen und Heimen, standen bestimmte Themen immer wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Hierzu zählten der Mangel an qualifizierten Fachkräften sowie die mangelnde Wahrnehmung und unzureichende Vernetzung der Einrichtungen. "In unseren Bespre­chungen wurde auch ein großes Interesse am Aufbau eines Netz­werkes zur Vertretung der gemein­samen Interessen geäußert", erläutert Geschäftsführer Ralf Lauterwasser von der wmt.

In Einzelgesprächen, zwischen Vertretern der wmt und den jeweiligen Akteuren wie Pflegeeinrichtungen und Heimen, standen bestimmte Themen immer wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Hierzu zählten der Mangel an qualifizierten Fachkräften sowie die mangelnde Wahrnehmung und unzureichende Vernetzung der Einrichtungen. "In unseren Bespre­chungen wurde auch ein großes Interesse am Aufbau eines Netz­werkes zur Vertretung der ge­meinsamen Interessen geäußert", erläutert Geschäftsführer Ralf Lauterwasser von der wmt.

Zunächst in einer kleinen Runde, später in einem Workshop mit über 20 Einrichtungen wurden anhand der konkreten Situation der einzelnen Teilnehmer die Ziele und Maßnahmen des künftigen Gesundheitsnetzes Main-Tauber erarbeitet. Wesentliche Zielsetzungen sind die Verbesserung der Pflege, die Optimierung der Schnittstellen zwischen den Einrichtungen, die Schaffung von Qualitätsstandards und damit einhergehend Kosteneinsparungen.

Eine wichtige Aufgabe der zukünftigen Partner ist die Kommunikation mit einer Netzwerkzeitung. In ihr können sich die Unternehmen, Organisa­tionen und Einrichtungen darstellen. Ein schöner Nebeneffekt: Die Attraktivität des Gesundheitsstandortes steigt aufgrund der nun vor­handenen Transparenz. Dazu kommt das gemeinsame Arbeiten an den eigenen Leitlinien, Schnittstellen und Qualitätsstandards. Ziel ist auch die gemeinsame Aus- und Weiterbildung sowie die Durchführung von Pilot­projekten zu wichtigen Themen. Landrat Reinhard Frank sieht diese Initiative sehr positiv. "Das Gesundheitswesen ist eine der wichtigsten Branchen im Main-Tauber-Kreis und ich begrüße das Projekt zur Stärkung und Vernetzung der Einrichtungen ausdrücklich", unterstreicht er.

Die Koordinierung der Netzwerkarbeit soll durch die wmt erfolgen. Der Vorteil: Die Wirtschaftsförderer sind neutral und keinen wirtschaftlichen Interessen unterworfen. "Interessierte Einrichtungen können sich gerne in das Gesundheitsnetz Main-Tauber einbringen. Die wmt freut sich auf weitere Interessenten", bekräftigt Ralf Lauterwasser.

Wirtschaftsförderung Main-Tauber GmbH
Gartenstr. 1
97941 Tauberbischofsheim
Fon: 09341 / 895957-0

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