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ESF-Förderprogramme

Auch der Main-Tauber-Kreis profitiert

 

Ständig wachsende Anforderungen an die Mitarbeiter und das Unternehmen sind keine neue Entwicklung. Jeden Tag muss sich ein Unternehmen in Deutschland seinen Mitbewerbern auf den Märkten stellen und plötzliche Innovationsschübe in einem globalisierten Markt sind nichts Ungewöhnliches. Kluge Firmenchefs nutzen daher externes Wissen und lassen sich und die Mitarbeiter von Coaches zu dem entsprechendem Thema beraten.

ESF-Förderprogramme

Das Land Baden-Württem­berg und der Euro­päische Sozial­fonds (ESF) der Euro­päischen Union fördern solche Coaching-Maß­nahmen, doch wann ist ein Unternehmen tatsächlich för­der­fähig? Diplom-Ingenieur David Hüttner vom Steinbeis-Bera­tungs­zentrum Unter­nehmens­coaching weiß die Antwort. "Aktuell gibt es zwei Förder­pro­gramme, das Pro­gramm "Coaching" und das Programm "Quali­fizierungs­beratung und Personal­ent­wicklung", die Unter­nehmen unter­stützen", so Hüttner.

Die Finanzmittel kommen dabei aus einem Strukturfond der EU, der vor allem zum Ziel hat, die Entwicklung der Mitarbeiter und der Unternehmen zu fördert.

"Im Bereich Coaching gibt es Unterstützung, wenn es ein Innovations­vorhaben betrifft, der Energie­verbrauch reduziert, der demo­grafische Wandel abgemildert oder das Unter­nehmen einem anderen Eigen­tümer über­geben werden soll", zählt Hüttner auf. In den Genuss kommen kleine und mittlere Unter­nehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, die weniger als 250 Beschäftigte und maximal 50 Millionen Euro Vorjahresumsatz haben.

Bezuschusst werden maximal 15 Tage Coaching bei einer täglichen Arbeits­zeit von 8 Stunden mit 50 %, höchstens 400 Euro pro Tag. Demnach beträgt der Zuschuss maximal 6.000 Euro insgesamt.

Etwas anders sieht das bei den Coaching­maßnahmen zur Qualifi­zierungs- und Weiter­bildungs­beratung aus. Förder­mittel gibt es, wenn für die gesamte Beleg­schaft oder einzelne Beschäftigten­gruppen ein Weiter­bildungs­konzept entsprechend dem Quali­fizierungs­bedarf des Unter­nehmens entwickelt oder für die Bedeutung einer Personal­entwicklung im Unter­nehmen sensibilisiert wird. Besonders gefördert wird auch das ziel­gruppen­spezifische Coaching von an- und ungelernten Beschäf­tigten; Mit­arbeiter die 50 Jahre oder älter sind, Wieder­einsteiger oder Mit­arbeiter mit Migra­tions­hinter­grund. In diesen genannten Fällen darf ein Unter­nehmen aus Baden-Württemberg sogar bis zu 500 Beschäf­tigten haben, außerdem erhöht sich der Förder­satz von 50 auf 75 Prozent. "Wichtig für die Unter­nehmen ist auch der Gesamt­ablauf, er erfolgt in drei Schritten", erläutert Hüttner.

Zunächst wird der Antrag bei der L-Bank (Landes­kredit­bank Baden-Württemberg – Förder­bank) gestellt. Nachdem die Daten des Unter­nehmens geprüft und eine Bewil­ligung erteilt ist, kann der Steinbeis-Coach beginnen. "Die Förderung fließt aber erst, wenn alle Maß­nahmen abge­schlossen und die Rech­nungen des Coaches bezahlt sind. Die Firma muss also in Vor­leistung gehen", betont Hüttner.

Kontaktadresse:
Dipl.-Ing.(FH) David Hüttner, MBA
Steinbeis-Beratungszentrum Unternehmenscoaching
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart
Fon 0711 1839-629
Fax 0711 1839-700

www.stw-beratung.de

Wirtschaftsförderung Main-Tauber GmbH
Gartenstr. 1
97941 Tauberbischofsheim
Fon: 09341 / 895957-0

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