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"Die Zukunft zu Besuch in der Wirklichkeit"
 
Prof. Dr. Joachim Link von der Hochschule Heilbronn ist hochzufrieden. "Es war ein sehr gelungener Aufenthalt, sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf mögliche Chancen für Studenten beim Unternehmen", sagte er im Nachgang zu einer Exkursion, die zehn seiner Studenten bei zwei Unternehmen im Main Tauber-Kreis gemacht hatten. Anlass der Besuchsreise waren die sogenannten Exkursionspakete, die von der Wirtschaftsförderung des Kreises "geschnürt" und angeboten wurden. Studenten haben so die Möglichkeit, noch während ihres Studiums in die betriebliche Praxis reinzuschnuppern.

Nach dem Motto "Die Zukunft zu Besuch in der Wirklichkeit" brachen die Hochschüler am 18. Juni 2008 auf, um sich die Wittenstein AG, den Hersteller für mechatronische Antriebstechnik in Igersheim, sowie die Distelhäuser Brauerei in Tauberbischofsheim anzuschauen. "Wir haben gemeinsam mit Herrn Lauterwasser von der Wirtschaftsförderung überlegt, wie wir eine Win- Win-Situation aus einem solchen Angebot machen können", berichtete Link von der Planungsphase. Tatsächlich wurden beide Seiten zufriedengestellt. Während die Hochschüler einen praktischen Bezug zum Studium und einen Einblick bei potenziellen Arbeitgebern bekamen, kamen die Unternehmen mit Nachwuchskräften in Kontakt, die nicht unmittelbar aus der Region kommen. Und das ist mehr als nötig, denn Link weist in diesem Zusammenhang auf die demografische Situation hin. Denn langfristig, so Link, werde dadurch die Zahl der Studenten sinken. Die Betroffenen jedenfalls haben nach Beobachtung des Professors die Idee des Besuches begeistert aufgenommen. Bei der Wittenstein AG stand vor allem das Produktmanagement im Mittelpunkt des Interesses. "Auch eine Betriebsführung war Teil des Besuchsprogrammes", so Link. Reine Konsumenten sollen seine Studenten bei solchen Besuchen jedenfalls nicht sein. Der Professor legt Wert darauf, dass solche Besuche vorbereitet werden und die Möglichkeiten zur Nachfrage bestehen. Und auch das hat funktioniert. "Es hat viele Informationen gegeben und es hat ein Erfahrungsaustausch bis hin zu konkreten Angeboten für Bachelor-Arbeiten stattgefunden", freute sich Link.

Angeschaut haben sich die zehn Hochschüler auch den Produktionsprozess der Distelhäuser Brauerei. Ein "gemütlicher Abend" zum Ausklang durfte trotz aller Ernsthaftigkeit des eintägigen Besuches dann doch nicht fehlen.

"Ich möchte einen Dank an die Wirtschaftsförderung richten. Das ist eine sinnvolle Maßnahme", betonte Link. Die Organisatoren der wmt wird es freuen, sind doch weitere Aktionen dieser Art geplant.






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